Ergänzende Therapien                                                                              

Spagyrik                                                       

Die Spagyrik ist eine Behandlungsmethode der Ganzheitlichen Medizin. Sie betrachtet Körper (Sal), Geist (Mercurius) und Seele (Sulfur) des Menschen als eine normalerweise im gesunden Gleichgewicht stehende Einheit.

Diese philosophischen Prinzipien findet man in der Pflanze als arzneiliche Wirkstoffträger wieder. Mineralstoffe und Spurenelemente entsprechen dem Sal- Prinzip (Körper), ätherische Öle entsprechen dem Sulfur- Prinzip (Seele) und die Kohlenhydrate stehen für das Mecurius- Prinzip (Geist).

Die Aufbereitung der Pflanzen legt Wert darauf, dass auch von der Pflanze alle drei Prinzipien verwendet werden und in der Tinktur im ausgewogenen Verhältnis vertreten sind. Der Begriff Spagyrik setzt sich aus span = trennen und ageirein = vereinen zusammen.

Frische, biologisch kultivierte Heilpflanzen werden zerkleinert und einer Gärung unterzogen. Anschließend wird der Alkohol (= Geist, Merkur) abdestilliert. Der Pflanzensaft (=Seele, Sulfur) und die Pflanzenbestandteile (= Körper, Salz) werden getrocknet, vorsichtig verascht. Somit ist die Trennung vollzogen. Anschließend wird die Asche im Destillat gelöst. Die Vereinigung besteht darin, dass die drei gereinigten Prinzipien wieder zusammengefügt und anschließend einer Zirkulation unterzogen werden. Diese so entstehenden spagyrischen Mittel enthalten die kräftigsten Substanzen in veredelter Form und sind somit aus Sicht der Spagyrik-Anwender therapeutisch heilkräftiger als das Ausgangsmaterial. Sie können vom Körper leicht aufgenommen werden, da sie nach unserem Selbstverständnis von Giftstoffen befreit wurden. Die spagyrischen Heilmittel beeinflussen nicht nur, wie wir glauben  die körperliche, sondern auch die geistige und seelische Ebene.

Es handelt sich hier um Erfahrungsheilkunde, die von Zimpel und seinen Schülern in die Naturheilkunde eingeführt wurde, wo sich alchemistische Überlegungen mit Grundprinzipien der Homöopathie verquicken. Folgerichtig ordnet der Gesetzgeber die Spagyrika auch den Homöopathika und damit den anerkannten besonderen Therapierichtungen zu.

 


Homöopathie

Eine ganzheitliche Therapieform, die sanft die Lebenskraft des Menschen stärkt und somit eine Heilung begünstigt und zur Linderung führt.

Von der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie kaum anerkannt. Der Gesetzgeber erkennt dagegen die Homöopathie als besondere Therapierichtung an, hat die Homöopathie in das Arzneimittelgesetz aufgenommen, regelt im homöopathischen Arzneibuch die Herstellung, und monographiert die Inhaltsstoffe, regelt auch die Qualitätsparameter.

 

Schüßler- Salze

Die Schüßler- Salze sollen zellregulierende und aufbauende Funktionen haben. Schüßler überlegte in welcher Form die Zellen diese Mineralsalze am besten aufnehmen und verwerten können. Er entdeckte, dass die Körperzellen die angebotenen Mineralsalze am besten in homöopathischer Form aufnehmen können. Die feine und gleichmäßige Verreibung der homöopathisch zubereiteten Salze sorgt dafür, dass die Wirkstoffe bereits über die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes aufgenommen werden und schnell in den Blutkreislauf gelangen.

Hier erfüllen die Schüßler-Salze nach Meinung der Schüßler-Anhänger wesentliche Aufgaben.

Was sie aus unserer Sicht nicht selten leisten können :

   sie gewährleisten die Ernährung der Zellen. 

   sie setzen Heilungsimpulse und helfen den Zellen, die Nährstoffe aus der Nahrung besser zu verwerten

   als Katalysator sorgen sie dafür, dass die Zellen gut und zielgerichtet arbeiten

Der Gesetzgeber zählt die Schüßler-Salze ebenfalls zu den Homöopathika und damit zu den anerkannten besonderen Therapierichtungen.            

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